Was ein Sprung vom Wolkenkratzer mit Ihrer Ausstrahlung zu tun hat

Carolin Amerling - Was ein Sprung vom Wolkenkratzer mit Ihrer Ausstrahlung zu tun hat

Ich habe Angst! …. Todesangst!
Ich stehe mit dem Rücken zur Wand und halte mich krampfhaft an der Häuserfront fest.

Das Sims auf dem ich stehe ich schmal …unter mir gefühlte 30 Stockwerke. Trotzdem der Wind mir kalt ins Gesicht bläst, bricht mir der Schweiß aus.

Meine Finger drohen den Halt zu verlieren. Meine Beine zittern. Ein vorsichtiger Blick nach rechts und links scheint mir die Ausweglosigkeit meiner Situation aufzuzeigen: Wolkenkratzer soweit das Auge reicht und unter mir der Abgrund. Meine Chance liegt im Risiko, denke ich, atme einmal tief durch, lasse meinen vermeintlich sicheren Platz und meine Angst los und springe…

Was klingt, wie eine Szene aus einem Alptraum, war in diesem Falle eine Illusion des Madame Tussauds in Amsterdam. Mein Sprung endete nach einem kurzen Moment wohlbehalten am Boden der Realität. Wie so oft im Leben, waren die Angstmacher nur eine Fassade, die den Blick auf den Ausweg in der Realität versperrten. Die Konsequenz: Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit und eine Ausstrahlung, die der einer matten Glühlampe gleicht, die kurz vor dem Aus steht.

Jetzt würdest du  sicher gerne wissen, was mein Sprung vom Wolkenkratzer mit deiner Ausstrahlung zu tun hat ?

Ganz einfach – wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass du dich in einer ausweglosen Situation befindest, nimm dir doch einfach mal die Zeit zu überprüfen, wie viel von diesen Zukunftskatastrophen sich nur in deinem Kopf abspielen. Schreibe auf, was dich blockiert und streiche mit einem Textmarker die Stellen an, die Fakt sind. Mutmaßungen, Hoffnungen, Erwartungen – das Kopfkino –  lässt du unberücksichtigt. Sie sind nicht die Realität!

Sieh‘ dir dann an,  was übrig bleibt, und gehe dann das  Worst-Case-Szenario durch. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Meistens ist es nur deine eigene, beängstigende Illusion, die dich davon abhält, einen Schritt weiter zu gehen, denn die Realität wäre oft nur halb so schlimm, wie unsere persönlichen Horrorszenarien.

Traue dich hinzusehen und nimm deinem Kopfkino und damit deiner Angst den Schrecken!
Je bewusster du dein Leben führst, desto stärker wird dieses positive Selbstbewusstsein dich strahlen lassen wie ein 2000 Watt Strahler!
Atme tief durch und lass los! Denn nur dann hast du zwei Hände frei, um das anzupacken, was du wirklich willst!

Herzlichst
Deine Carolin

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